Ein weicher Wind geht oben am Deich,

am Horizont dreh'n, Mühlen sich gleich.

Vom Mittag erwärmt unten im Sand,

zieht ungestört ein Ameisenband.

 

Salz trocknet den Strand mit jedem Kristall,

im Priel tanzt noch ein Niveaball.

Es ist Monat zehn bald wird ein Orkan,

aus Nordwesten wehn – nach uraltem Plan.

 

Dann sind wir allein und halten uns fest,

an dem, was uns bleibt – vom Sommer der Rest.

ein Liebesgedicht – ein Zufallsfund,

Gesicht an Gesicht – ein Kuss auf den Mund.

 

Das Herz  noch verschenkt – für alle Zeit,

die Ewigkeit schläft – und denkt nicht so weit,

für uns das All – der Augenblick,

für uns geliebt – für uns das Glück.

Zwischen Daumen gespannt – Grashalmmusik,

für uns dieses Land – für uns dieses Lied,

die Nase verbrannt – ganz rot im Genick,

für uns dieser Strand – für uns dieses Glück.

 

Ein Drachen am Wind 12 Meter Band,

die Flaschenpost, die nie jemand fand,

den Strandkorb verdreht – zur  Sonne gestellt,

war mehr als ein Spiel: unser Weg in die Welt.

 

Das Herz  noch verschenkt – für alle Zeit,

die Ewigkeit  schläft – und denkt nicht so weit.

Für uns das All  – der Augenblick,

für uns geliebt – für uns das Glück.

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© 2017 Texte und Musik by Matthias Winkler. All rights reserved.

Ein weicher Wind geht oben am Deich,

am Horizont dreh'n, Mühlen sich gleich.

Vom Mittag erwärmt unten im Sand,

zieht ungestört ein Ameisenband.

 

Salz trocknet den Strand mit jedem Kristall,

im Priel tanzt noch ein Niveaball.

Es ist Monat zehn bald wird ein Orkan,

aus Nordwesten wehn – nach uraltem Plan.

 

Dann sind wir allein und halten uns fest,

an dem, was uns bleibt – vom Sommer der Rest.

ein Liebesgedicht – ein Zufallsfund,

Gesicht an Gesicht – ein Kuss auf den Mund.

 

Das Herz  noch verschenkt – für alle Zeit,

die Ewigkeit schläft – und denkt nicht so weit,

für uns das All – der Augenblick,

für uns geliebt – für uns das Glück.

 

Zwischen Daumen gespannt – Grashalmmusik,

für uns dieses Land – für uns dieses Lied,

die Nase verbrannt – ganz rot im Genick,

für uns dieser Strand – für uns dieses Glück.

 

Ein Drachen am Wind 12 Meter Band,

die Flaschenpost, die nie jemand fand,

den Strandkorb verdreht – zur  Sonne gestellt,

war mehr als ein Spiel: unser Weg in die Welt.

 

Das Herz  noch verschenkt – für alle Zeit,

die Ewigkeit  schläft – und denkt nicht so weit.

Für uns das All  – der Augenblick,

für uns geliebt – für uns das Glück.