Über den Hof, drei Schritte nur,

zum alten Stall, durch den dunklen Flur.

Das Glas blind verdreckt, ich hör irgendwen,

perfektes Versteck für Kinder um zehn.

 

Ich hab es gesehen, das Grauen dieser Welt.

Wer kann schon verstehen, wie Kindheit zerfällt.

Als Spiel fing es an, Sklave und Herr,

als sein Untertan, weint man nicht mehr.

 

Selbst noch ein Kind, gezeugt in 'nem Puff.

in Frankfurt am Main, vom Vater im Suff.

Gottlos und schlecht, was ist in ihn gefahrn.

Ein Folterknecht, mit knapp 16 Jahrn.

Verschlossen dein Blick – tränenblind,

ich lass Dich zurück, ich war noch Kind.

Wir tragen vielleicht, diesen Tag in uns drin,

selbst heute erreicht, uns kein tiefer Sinn.

 

Jahre im Traum, die Wunden geleckt.

im Lebensbaum, die Geister versteckt.

Wir tragen vielleicht, diesen Tag in uns drin,

selbst heute erreicht, uns kein tiefer Sinn.

 

Jahre im Traum, die Wunden geleckt.

Im Lebensbaum, die bösen Geister versteckt.

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© 2017 Texte und Musik by Matthias Winkler. All rights reserved.

Über den Hof, drei Schritte nur,

zum alten Stall, durch den dunklen Flur.

Das Glas blind verdreckt, ich hör irgendwen,

perfektes Versteck für Kinder um zehn.

 

Ich hab es gesehen, das Grauen dieser Welt.

Wer kann schon verstehen, wie Kindheit zerfällt.

Als Spiel fing es an, Sklave und Herr,

als sein Untertan, weint man nicht mehr.

 

Selbst noch ein Kind, gezeugt in 'nem Puff.

in Frankfurt am Main, vom Vater im Suff.

Gottlos und schlecht, was ist in ihn gefahrn.

Ein Folterknecht, mit knapp 16 Jahrn.

 

Verschlossen dein Blick – tränenblind,

ich lass Dich zurück, ich war noch Kind.

Wir tragen vielleicht, diesen Tag in uns drin,

selbst heute erreicht, uns kein tiefer Sinn.

 

Jahre im Traum, die Wunden geleckt.

im Lebensbaum, die Geister versteckt.

Wir tragen vielleicht, diesen Tag in uns drin,

selbst heute erreicht, uns kein tiefer Sinn.

 

Jahre im Traum, die Wunden geleckt.

Im Lebensbaum, die bösen Geister versteckt.