Ich bleib noch hier an deiner Hand,

heut muss ich nicht früh gehen.

In deiner Zeit in deinem Land,

können Uhren rückwärts dreh'n.

 

Das Licht vom Meer, der Salzgeruch,

Flut und Ebbe geh'n.

Ein loses Blatt im Lebensbuch,

zeigt uns neuzehn zehn.

 

Deine Zeit war groß und wild,

da hast Du nichts verpasst.

Du trägst von ihr, seitdem das Bild,

nur das Heute, das verblasst.

 

Das volle Glück gekonnt vergeigt,

mit Schampus weggespült,

wie warme Luft nie ewig steigt,

weil sie oben doch abkühlt.

Ich bin Besuch, wie viele hier,

darf Deine Reisen seh'n,

noch schmeckt Dir diese Lebensgier,

seit Neunzehnhundertzehn.

 

Jede Zeit wird weiß wie Kalk,

bis ne Muschelbank entsteht

und bei Ebbe sieht man bald,

was morgen untergeht.

 

Deine Zeit war groß und wild,

da hast Du nichts verpasst.

Du trägst von ihr, seitdem das Bild,

nur das Heute, das verblasst.

 

Ich bleib noch hier, ich bleib noch hier.

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© 2017 Texte und Musik by Matthias Winkler. All rights reserved.

Ich bleib noch hier an deiner Hand,

heut muss ich nicht früh gehen.

In deiner Zeit in deinem Land,

können Uhren rückwärts dreh'n.

 

Das Licht vom Meer, der Salzgeruch,

Flut und Ebbe geh'n.

Ein loses Blatt im Lebensbuch,

zeigt uns neuzehn zehn.

 

Deine Zeit war groß und wild,

da hast Du nichts verpasst.

Du trägst von ihr, seitdem das Bild,

nur das Heute, das verblasst.

 

Das volle Glück gekonnt vergeigt,

mit Schampus weggespült,

wie warme Luft nie ewig steigt,

weil sie oben doch abkühlt.

 

Ich bin Besuch, wie viele hier,

darf Deine Reisen seh'n,

noch schmeckt Dir diese Lebensgier,

seit Neunzehnhundertzehn.

 

Jede Zeit wird weiß wie Kalk,

bis ne Muschelbank entsteht

und bei Ebbe sieht man bald,

was morgen untergeht.

 

Deine Zeit war groß und wild,

da hast Du nichts verpasst.

Du trägst von ihr, seitdem das Bild,

nur das Heute, das verblasst.

 

Ich bleib noch hier, ich bleib noch hier.